Wozu gibt es Freie Radios?


Warum sich das lohnt?
So haben wir im Kreis Freudenstadt einen lokalen Sender, auf UKW, im Kabel und als Livestream. Austauschen können wir uns über alles, was wir wichtig und interessant finden – und was in überregionalen Medien seltener zu finden ist.
Wer macht Sendung?
Es sind Leute jeden Alters aus dem Sendegebiet, von Schüler*innen bis Senior*innen, einzeln oder in Gruppen. Sie machen Sendung in ihrer Freizeit und werden dabei vom Radio-Team unterstützt.
Wer hat was davon?
Zu hören ist ein Spektrum an Themen und Musikstilen, die herkömmliche Medien nicht aufbieten können. Und wer selbst Radio macht, bringt die eigene Stimme ein und bekommt einen Blick dafür, wie Medien gemacht sind. Aktiv produzieren, anstatt nur passiv konsumieren, macht schlau und macht Spaß.
Wo kommt das her?
Vor den 90er Jahren sendeten in Deutschland nur ARD-Anstalten, ZDF und die Deutsche Welle. Seitdem bekommen profit-orientierte Unternehmen auch Lizenzen, aber nicht nur sie: Es haben sich auch Bürgerradios etabliert. Sie sind anerkannt als gemeinnützig und wichtig für die Vielfalt in der Gesellschaft. Solche Projekte gibt es übrigens in vielen anderen Teilen der Welt, und sie vernetzen sich.
Wo will das hin?
Wenn viele Personen im Sendegebiet sich einbringen, dann spiegelt das Programm mit Beiträgen und Musik das Leben im Umkreis. Das ist ein Gewinn für alle, die aktiv werden, und für alle, die zuhören – eine Öffentlichkeit mit lokalem Charakter und gleichzeitig mit einem Weitblick über die Kreisgrenzen hinaus. Und wenn sich in Zukunft DAB+ etabliert, dann besteht die Möglichkeit, auch in diesem Medium präsent zu sein.
Gelegentlich dabei sein?
Aber ja! Vereine können ihre Aktivitäten in einer speziellen Sendung vorzustellen. Mit Schulgruppen laufen immer wieder Aktionen, und Schüler*innen machen bei uns öfters ein Praktikum. Außerdem sind aktive Menschen aus dem Kreis häufig als Interviewpartner und Studiogäste im Programm vertreten.

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